Team Yogagastein bei BEINHOAT Vertical Race

Gestern, Samstag, den 14.10.2017 hat Yogagastein ein Team beim Bergrennen auf das  Dorfgasteiner Fulseck gestellt.

4.1 Kilometer und 1.200 Höhenmeter galt es zu überwinden.

Vielen Dank an mein hochmotiviertes  Team, es war ein tolles Erlebnis und ein wunderbarer Tag am Berg mit euch!!!

Wir starteten mit diesem Motto des Vertical Race:

Ob als Erster oder als Letzter  – wir überqueren alle dieselbe Ziellinie.

Weitere Infos zum Rennen: www.BEINHOAT.com

Doch was hat ein Bergrennen mit Yoga zu tun?  Warum als Yogateam starten?

Erst einmal ganz praktisch gesehen, hat sich wieder einmal gezeigt, dass Yoga eine wunderbare Ergänzung zu jeder Sportart ist und jeden Sportler körperlich und mental ungemein unterstützen kann.

Warum gerade Yoga und Laufen sich optimal ergänzen ist eindrucksvoll erklärt und dargestellt auf:

www.lauftrieb.de/10-gruende-warum-du-als-Läufer-Yoga-praktizieren-solltest/

Für mich ist wichtig, dass ich auch beim Laufen Yoga praktiziere. Yoga ist eine Lebenseinstellung, die ich auch beim Sport leben möchte.

So wie ich bei einer meditativen Wanderung aufmerksam und mit geschulter Wahrnehmung für die mich umgebende Natur, die Vegetation, die Elemente, die Energien unterwegs bin, so möchte ich auch beim Laufen voller Aufmerksamkeit und Wahrnehmung dabei sein.

Nur ändere ich in dieser Zeit den Fokus vom mich umgebenden Außen ganz zur inneren, körperlichen Wahrnehmung. Und damit bin doch wieder ganz bei der Definition von Yoga nach Desikachar:“ Yoga bringt mich zurück zu mir selbst“.

Ja, ganz mit mir selbst bin ich beim Laufen am Berg unterwegs und damit tritt der Wettbewerb mit den anderen Teilnehmern vollkommen in den Hintergrund.

Mein Atem, mein Herzschlag, die Muskulatur, die Kraft, jeder einzelne Schritt sind so unmittelbar und intensiv erlebbar, dass ich mich selbst intensiv spüre. Es ist wie bei der Yogapraxis auf der Matte: Ich spüre mich und bin ganz im Tun, voller Konzentration auf Atem und Herzschlag.

Und dann kommt der Moment, wo  das Laufen( oder ehrlich gesagt mittlerweile das mühsame Gehen) zur Meditation wird: Ich höre meinen Atem, ich spüre meinen Herzschlag, ich mache Schritt für Schritt. Alles um mich herum, die Läufer, die mich überholen, die Anfeuerungsrufe der Zuschauer, ich nehme sie wahr, aber sie betreffen mich nicht mehr. In diesem Moment gehe ich nur für mich. In diesem Moment praktiziere ich Yoga.

Dann kommt wieder der Moment, das Ziel vor Augen, wo ich aus dem Yoga gelernt habe, dass es Grenzen zu akzeptieren gibt. Es gilt aber auch, wo es möglich, ist Grenzen aufzulösen und über mich hinaus zu wachsen. Mir kommt beim Gehen das SAT SIRI AKAL Mantra in den Sinn:“ Wir sind unendlich. Unvorstellbar und unglaublich groß und unendlich.“

Mit meinem Fokus wieder ganz im Außen erreiche ich das Ziel mit der Gewissheit ein paar meiner ganz eigenen Grenzen, welche auch immer das sein mögen, heute während des Gehens überwunden zu haben.  Das war ein toller Erfolg für die Yogini in mir!

Ganz ehrlich: die Läuferin in mir war dann doch stolz in einer annehmbaren Zeit das Ziel erreicht zu haben und schickte die Yogini kurzzeitig mal zum Ausruhen, so dass die Läuferin dann doch heimlich die Zeiten der anderen Teilnehmer begutachten konnte und der Wettbewerb ziemlich präsent war in diesem Moment.

Fazit: Weder Yogini noch Läuferin sind perfekt. Aber der Tag war es!!!

   

 

 

1 comment

  1. Es war wieder ein tolles Event und cooles Erlebnis, man vergisst viel zu oft was in einen steckt :)) nächstes Jahr bin ich wieder dabei mit Yogagastein 🙏👏

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*